Das Ziel von FIFA und brasilianischer Regierung eine demonstrationsfreie Weltmeisterschaft durchzuführen scheint weitestgehend erreicht worden zu sein - die letzten WM-kritischen Kundgebungen sind nur noch sehr schlecht besucht und werden meist von massiven Polizeieinsätzen völlig abgeschirmt, Festnahmen - vor allem der prominenten Teilnehmer - gehören zum Ablauf. Die große Party bleibt völlig unbeeinflusst, Touristen sehen nicht, was sie nicht sehen sollen. Das überdrehte Sicherheitskonzept scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben - die Einschüchterung funktioniert.
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Mittwoch, 25. Juni 2014
Freitag, 30. Mai 2014
Sicherheit und Ordnung
Ein Aspekt moderner, globaler Sportevents ist ein massiver Einsatz von Sicherheitskräften. Neben Polizei und privaten
Sicherheitsdiensten wird hierbei auch gerne auf das Militär zurückgegriffen. Über
die Sommerspiele 2012 in London hieß es beispielsweise, sie seien mit der größten Mobilisierung von Militär- und Sicherheitskräften seit dem zweiten Weltkrieg
einhergegangen und in Sochi wurden anlässlich der Winterspiele in diesem Jahr rund
40.000 Polizisten und Militärs eingesetzt, um die Stadt in einem Radius von 60 Km hermetisch abzuriegeln.
Diese enormen Aufgebote wird die Weltmeisterschaft in Brasilien noch
in den Schatten stellen: 160.000 Sicherheitkräfte sollen in den vier Wochen im Einsatz sein.
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